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Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

Günstedt

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Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Einwohner: 802
Büro: Gemeindebüro der Regionalgemeinde Weißensee
Landgräfin-Jutta-Str. 53
99631 Weißensee
Tel. 036374 / 36160
Email: reg-wsee@t-online.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro: Dienstag und Donnerstag von 9:30 - 11:30 Uhr
Regelmäßige Veranstaltungen: Gottesdienst 14-tägig, ein Regionalgottesdienst
Name der Kirche: St. Petri und Pauli
Entstehungszeit der Kirche: 1705 entstand unter dem Komtur Freiherr von Stein ein, den ländlichen Verhältnissen entsprechender, überdurchschnittlicher, barocker Kirchbau, dessen Einweihung 1716 erfolgte. Der gotische Chor wurde beibehalten und mit barocker Innenausstattung versehen. Die qualitätvollen Ausmalungen an Decke und Emporen im Kirchenschiff wurden 1728 fertig gestellt. Am Chor befand sich ehemals ein mittelalterlicher Sakristeianbau, welchen man 1967 abbrechen musste.
Drei Eisenhartgussglocken (Besonderheit: Klöppel wird mit Hand gezogen (Beiern) !!!, eine Bronzeglocke als Uhrschlagglocke, ULRICH aus Laucha 1792, eine Uhrschlagglocke in Turmlaterne 1736.
Bauzustand der Kirche: 1999 / 2000 Neueindeckung des Kirchenschiffdaches
2003 umfangreiche Turmsanierung
Putzschäden innen und außen, Wasserschäden an Kircheninnendecke / Decken- und Emporengemälde restaurierungsbedürftig, Orgelinstandsetzung,
AKTUELL: Hausschwammbefall – Sanierung 2011 geplant
Orgel: Orgelprospekt dem barocken Innenraum angepasst, laut Inschrift 1806-13 erbaut; 1825 verziert
Geschichtsdaten: Bereits im Mittelalter war Günstedt ein beliebter Wallfahrtsort und erreichte durch den Ablasshandel auch über die Region hinaus einen besonderen Bekanntheitsgrad. 1276 wird eine „ecclesia in Gunstete“ erwähnt. Das Patronat stand bis Mitte des 18. Jh. der Kommende des Deutschen Ritterordens in Griefstedt zu. Somit erfolgte mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Besetzung der Pfarrstellen von der Kommende aus, obwohl ihnen dieses Recht erst 1357 durch den Erzbischof von Mainz bestätigt wurde.

Neben der Kirche befand sich im Ort auch ein Spital mit einer Wallfahrtskapelle, welche der Orden in frühester Zeit errichtet hatte. Eine Schenkungsurkunde von 1408 verpflichtet die Ordensbrüder im Spital zu Günstedt täglich eine Messe zu halten. Im 14. Jh. entstand ein für ländliche Verhältnisse überdurchschnittlicher gotischer Chor, der ein Kreuzrippengewölbe besitzt und Maßwerkfenster mit Dreipaß, Vierpaß sowie Fischblasenmotive trägt.
1705 wurde der Grundstein für das jetzige Gebäude samt Turm gelegt, während der gotische Chor beibehalten wurde. 1716 war der außerordentliche barocke Bau fertig gestellt. Als Bauherr wird neben dem Herzog zu Sachsen der Komtur Karl Freiherr von Stein genannt, welcher wiederum als Kirchenpatron auftritt. 1728 wurde die wertvolle Ausmalung der Innendecke mit biblischen Szenen vollendet.
Weitere kirchliche Gebäude: Pfarrhaus neben der Kirche

Mitarbeitende:

Pfarrer: Klaus Nikolaus
Pfarrer: Dr. Markus Hille
Kantorin: Christine Cremer

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