zum Inhalt

Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

zurück zur Karte

Gemeinde Gonna

Die Gemeinde Gonna gehört zum Pfarrbereich Obersdorf

Einwohner: 680
Gemeindeglieder: 84
Homepage: http://www.ev-obersdorf.de
regelmäßige Veranstaltungen: Gottesdienst vierzehntägig
Hauskreis monatlich (bei Fam. Strenge)
Seniorenkreis nach Absprache
Name der Kirche: St. Margarethen
Entstehungszeit der Kirche: 1885
Orgel: Erbaut ca. 1880 von Friedrich Gerhardt (Merseburg), ursprünglich für Friedeburg (bei Wettin), dann 1885 zur Aufstellung in der neuen Kirche in Gonna bestimmt; zweimanualiges Kegelladenwerk mit 14 Registern und mechanischer Traktur, neugotisches Gehäuse, Spielschrank frontal, raumprägend als Bestandteil eines geschlossen erhaltenen Ausstattungsensembles aus der Erbauungszeit der Kirche, technisch und handwerklich sehr solides, allerdings ausgesprochen engräumig konstruiertes Instrument, durch neobarocke Dispositionsveränderungen in seiner originalen Klangaussage gravierend beeinträchtigt, die original erhaltenen und noch spielbaren Register jedoch von ausgeprägter Klangschönheit, besonders wertvolles Meisterinstrument, orgelbaugeschichtlich bedeutsam als Werkstattleistung des neben Friedrich Ladegast führenden Orgelbauers im Süden der damaligen preußischen Provinz Sachsen.
Geschichtsdaten: Am Anfang war die St. Catharinenkirche im Helmstal, für die Siedlungen Lengefeld, Gonna und Wettelrode. So jedenfalls die Überlieferung.
Doch erzählt die Überlieferung auch, daß schon sehr früh hier in Gonna ein Holzkirchlein gestanden hat, das dann im 13. Jahrhundert durch einen Steinbau ersetzt wurde.
Im 19. Jahrhundert war die Kirche so baufällig und der vorhandene Raum zu klein für die gewachsene Gemeinde, daß man sich nach jahrzehntelangem Ringen zu einem Neubau im neugotischen Stil entschloß. Der Hauptstreit zwischen ‚Fiskus' und Kirchengemeinde drehte sich damals schon um die Frage der Finanzierung.
Nachdem diese zugunsten der Gemeinde geklärt war, ging man daran, die alte Kirche abzubrechen. Dabei achtete man nicht auf wertvolles Inventar. Bis auf den Taufstein hat sich von dieser mittelalterlichen Kirche nichts mehr erhalten.
Am 30. Juni 1885 wurde dann endlich die heutige Kirche eingeweiht mit ihrem großen und hohen Kirchenraum, der Orgelempore und dem hohen, spitzen Westturm.
Kirche Außenansicht:
weitere kirchliche Gebäude: Pfarrhaus wurde verkauft.
© Webdesign & Programmierung: Webagentur lilac-media Halle | Software für Kirchenkreis-Webportale
nach oben|Seite drucken