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Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

Großleinungen

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Gemeindeblatt (eingestellt am 04.05.2014):
Gemeindebrief Obersdorf 2014-05

Kirche Außenansicht:
Homepage: http://www.goleika.de
Einwohner: 453
Gemeindeglieder: 69
Sprechzeiten Pfarrer: Ab dem 1. April 2012 wird die Pfarrstelle von Pfr. Rainer Pohlmann betreut.
Büro: Eselskrippe 3, 06526 Sangerhausen-OT Obersdorf
Regelmäßige Veranstaltungen: Gottesdienst monatlich
Frauenkreis monatlich
Name der Kirche: St. Michaelis
Entstehungszeit der Kirche: Die Kirche ist dem Erzengel Michael geweiht.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort Großleinungen 1107. Zu der Zeit wird wohl schon eine Kirche hier gestanden haben. Ein erster, urkundlich belegter Neu- oder Umbau wurde 1427 vorgenommen. Die Kirche hat gemäß den Dokumenten 1615 ihre heutige Gestalt erhalten. Wie in einigen Dörfern unseres Bereiches steht auch hier der Turm östlich vom Kirchenschiff. Reste von gotischen Gewölberippen im Gemäuer unter dem Turm und im Turmaufgang zeugen davon, daß das Schiff sich früher in östlicher Richtung vom Turm befunden hat. Auch verschiedene Grüfte auf der Ostseite des Turm weisen darauf hin.
Weitere Umbauten folgten durch die Jahrhunderte. So wurde 1726 ein Kanzelaltar eingebaut, der 1974 wieder entfernt wurde. Heute dient ein einfacher gemauerter Tisch mit Steinplatte als Altar.
An der Wand hinter dem Altar hängt ein großes Tafelbild, datiert auf 1553 und der Schule von Lucas Cranach dem Jüngeren zugeschrieben. Es zeigt das Jüngste Gericht mit den betenden Stiftern.
Links vom Altar wurde 2003 eine hölzerne, armlose Christusplastik angebracht, die lange Zeit auf verschiedenen Dachböden geschlummert hat.
Durch Sanierungen des gesamten Innenraumes, der Außenmauern und des Daches während der letzten Jahrzehnte befindet sich die Kirche in einem vergleichsweise guten Zustand.
Eine Besonderheit ist im Turm zu finden. Da gibt es ein Turmzimmer, das im Sommer von kleinen Gruppen gut genutzt werden kann.
Orgel: Erbaut 1876 von Wilhelm Rühlmann (Zörbig) als opus 19, zweimanualiges Instrument mit 16 Registern, Schleifladen, mechanische Traktur, schlichter Flachprospekt im Stil der Neurenaissance, unverändert in der ursprünglichen Klanggestalt erhalten, orgelbaugeschichtlich bemerkenswert als eines der wenigen aus der Frühzeit des Ladegast-Schülers Rühlmann unversehrt überkommenen und an die Bauweise des Lehrmeisters eng angelehnten Instrumente der in der Region um Halle marktbeherrschenden Zörbiger Werkstatt, für den hochromantischen Klangstil besonders aufschlussreich die ungewöhnliche Pedaldisposition mit der für Orgeln dieser Größenordnung reichen Besetzung der 8'-Lage.
Weitere kirchliche Gebäude: Das Pfarrhaus ist an ein Pfarrerehepaar im Ruhestand verkauft. Die Kirchengemeinde nutzt einen schönen Gemeinderaum.

Mitarbeitende:

Pfarrer: Rainer Pohlmann
Gemeindepädagoge: Bert Hellmund

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