zum Inhalt

Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

zurück zur Karte

Gemeinde Wiehe - St. Bartholomäus

Die Gemeinde Wiehe - St. Bartholomäus gehört zum Pfarrbereich Wiehe

Einwohner: 2076
Gemeindeglieder: 366
Homepage: http://www.kirchen-wiehe.de
regelmäßige Veranstaltungen: Gottesdienst: 14-tägig
Frauenhilfe: monatlich
Kinderkirche: 14tägig
Seniorentanz: wöchentlich

Martinsfeier mit Andacht anschließender Laternenumzug im November
2. Adventswochenende: offene Kirche (Weihnachtskrippe), Andacht zum Weihnachtsmarkt Adventskonzert
Name der Kirche: St. Bartolomäus
Entstehungszeit der Kirche: Im Juni 933 wird in der Schenkungsurkunde von Heinrich I. zum ersten Mal eine Kirche im Ort erwähnt. Die heutige Kirche steht mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Grundmauern jener Kirche und ist bereits der 4. Kirchenbau an dieser Stelle. Zwischen 1468 und 1568-1571 wurde jeweils die Kirche neu gebaut. Aus dem ersten Kirchenbau sind die noch heute gebrauchten Abendmahlsgeräte und das Taufbecken vorhanden. Als am 30.April 1659 ganz Wiehe brennt, bleibt auch die Kirche nicht verschont: Die gotische Turmspitze zerbirst und die Glocken schmelzen. Aber schon 1670 wird während des Patronats des Adam Ludwig von Werthern und Wolfs Adolphs von Werthern die heutige Kirche mit einer neuen Zwiebelspitze und ein niedrigeres Kirchenschiff errichtet.
In den Jahren 1672/77 wird der heutige Altar durch Ludwig von Werthern und seiner Ehefrau Wilhelmine Eleonore gestiftet. Aber schon am 16. Juni 1761 kommt der nächste Rückschlag: Ein Blitz zerstört den Turmaufbau und richtet Schäden an der Orgel und im Inneren der Kirche an.
1763 wird die Turmreparatur mit dem Aufsetzen eines neuen Turmknopfs und einer Wetterfahne beendet.
1776: Die Orgel wird umgebaut und erweitert durch eine Stiftung des Licentianten der Medizin Gottfried Feinler.
Im Jahr 1789 werden von einem unbekannten Spender Vasen aus Messing gestiftet und noch ein neues Element kommt in die Kirche: Sie erhält durch Vermittlungen des Adolph von Werthern den Kronleuchter aus der Nicolai-Kirche in Leipzig.
1828 erfolgt der Neubau der Sakristei. 1851: Ein Taufstein wird aufgestellt. Bis dahin stand die Taufschale auf dem Altar.
Von 1892 – 1894 wird die Kirche unter Oberpfarrer Wiegner renoviert. Die doppelte, hufeisenförmige Empore wird um - und das jetzige Gestühl wird eingebaut. Die Orgel wird durch Orgelbaumeister Hildebrandt aus Rossleben mit altem Material neu gebaut, dabei wird das Prospekt beibehalten. 18 bzw. 25 Jahre später wird die Renovierung der Kirche durch das Einsetzen von drei Buntglasfenster (von Gemeindemitgliedern gestiftet) abgeschlossen.
Bauzustand der Kirche: 1918 muss die größte Glocke an die Rüstungsindustrie abgeliefert werden.
Im Juni 1922 wird die Gedenktafel nach einem Entwurf von Prof. Weidanz aus Halle für die Gefallenen des 1. Weltkrieges eingeweiht. Doch schon 1925 wird durch die Familie von Werthern eine Stahlgussglocke gestiftet, dadurch angeregt wird sogar noch eine 2. Stahlgussglocke durch Gemeindemitglieder gestiftet.1969/72: in einem ersten Abschnitt kann die Kirche durch freiwillige Arbeit und Spenden der Gemeinde saniert werden. Der Ostgiebel wird gesichert und die Wand wird saniert durch Drainage und Dachrinnen, der Wandputz wird entfernt, die rechte Patronatsloge wird abgerissen.
1977 wird der Kirchturm neu mit Schiefer gedeckt und der Turmknopf und die Wetterfahne erneuert. Gemeindemitglieder beider Konfessionen finanzieren die Arbeiten durch Spenden.
1983: ein Teil des Kirchendachs wird neu gedeckt. Im Altarraum wird ein neues bleiverglastes Fenster eingesetzt. Die Arbeiten wurden fast ausschließlich von Spenden der Gemeinde finanziert.
1990: Die Farbglasfenster werden mit einem Kostenaufwand von 12.000 DM restauriert. Und das Glockengeläut wird von nun elektronisch gesteuert.
1991: Das Kirchendach wird neu beschiefert und die Wetterfahne wird zurecht gerückt. 1994 wird zusammen mit dem Marktplatz von Wiehe auch der Eingangsbereich der St. Bartholomäus-Kirche neu gestaltet.
2000: Beginn der Restaurierung der Hildebrandt-Orgel
2001/02: Sicherung und Sanierung des Ostgiebels, wobei dieser neu verputzt und gestrichen wird. Der Kostenumfang beträgt 68.500 €.
2002/03 wird der Kirchturm instand gesetzt er erhält Außenputz, dabei entsteht ein Kostenumfang von 346.000 €
2004: Öffnung der Oertelschen Familiengruft, in der sich Särge befinden. Dabei wurde überraschend eine Christusfigur aus einer Ölberggruppe gefunden, die um 1500 entstanden ist.
2006: Das Kirchenschiff wird saniert und die Gedenktafel für die Opfer des 2. Weltkrieges an der Außenwand wird eingeweiht. Diese wurde ausschließlich von Spenden finanziert. Die Gruft mit ihren 5 Särgen wurde nach erfolgreicher Sanierung am Tag des Denkmals 2006 fertig gestellt.
2007: Zu Ostern wird die sanierte Christusfigur im Altarbereich aufgestellt.
2008: Die beiden Stahlgussglocken von 1925 werden saniert,
Kostenpunkt 2500 € ( vom Förderverein finanziert). Auch die Hildebrandtorgel konnte durch die Unterstützung der Hoffmannstiftung und Erbe E. Müchler fertig saniert werden. Durch das Konzert von Domorganist Silvius von Kessel wurde sie am Reformationstag eingeweiht. 2009: Die Elekroanlagen werden durch Fördermittel vom Kirchenkreis komplett erneuert.
2010: Die Kirchengemeinde finanziert neue Teppiche und Vorhänge.
Orgel: Die Orgel wurde 1893 neu gebaut durch Orgelbaumeister Hildebrandt. Das Orgelprospekt stammt aber noch von der alten Orgel (um 1700). Sie besitzt ein Orgelwerk von 1894 und hat 1080 Pfeifen und 19 Register. Von 2000- 2008 wurde sie mit einem Gesamtkostenumfang von 64.000 € von der Firma Rösel & Hercher restauriert und komplett wieder spielbar gemacht. Lange Zeit dauerte es bis die Orgel vollständig restauriert wurde, da alles von Spenden abhing. Dank Heinrich Hoffmann, der durch seine Stiftung der den Rest für die vollständige Restaurierung komplett finanzierte, konnte die Hildebrandt-Orgel wieder spielbar gemacht werden. Am 31. Oktober 2008 weihte der Domorganist von Erfurt, Silvius von Kessel, mit einem Konzert die Orgel wieder ein. Sie kann nun wieder ihre Stimmtonhöhe von 440 Hertz bei 15 °C erklingen lassen. Durch eine 75 mm hohe Wassersäule wird der Winddruck erzeugt.
Fördervererin: Förderverein St. Bartholomäus und St. Ursula-Kirche zu Wiehe e.V. (Homepage s.o.)
Ansprechpartner für die Kirche: Manfred Reinhard, Am Rößbach 24, 06571 Wiehe, Tel. 0170-1879899, info@kirchen-wiehe.de
Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
weitere kirchliche Gebäude: weitere Kirchliche Gebäude: Pfarrhaus (Sitz des Pfarramtes des Kirchspiels Wiehe)
Wiehe Pfarrhaus Kirche Wiehe (innen) Kirche Wiehe Orgel

Veranstaltungen:

Datum Titel Veranstaltungsort  
So 27.05.2012 14:00 Uhr
Konfirmationsgottesdienst des Kirchspiels Wiehe
Musik durch die Kantorei Artern und der Leitung von Kantor Telschow
Kirche  
So 10.06.2012 17:00 Uhr
Musiksommer 2012: Konzert des Philharmonischen Chores Erfurt
Leitung: Chordirektor Andreas Ketelhut
Kirche  
Fr 06.07.2012 17:00 Uhr
Wandelkonzert an den Orgeln in Gehofen - Langenroda - Wiehe
Kirche Veranstaltungsdetails  
Di 31.07.2012 19:30 Uhr
Konzert mit den Thüringer Sängerknaben unter der Leitung von Andreas Maquard
Kirche Veranstaltungsdetails  
Fr 17.08.2012 20:00 Uhr
Festliches Bläserkonzert mit dem Thüringer Blechbläserkreis unter der Leitung von Ralf Splittgerber (Halle) zum Bartholomäusmarkt
Kirche Veranstaltungsdetails  
So 26.08.2012 17:00 Uhr
Musiksommer 2012: Konzert mit Joachim Gassmann , Vihuela &Gitarre
Kirche  
Do 18.10.2012 19:00 Uhr
Musiksommer 2012: Konzert mit dem chroma Kammerorchester unter der Leitung von Gerhard Förster
Kirche  
Mi 31.10.2012 14:00 Uhr
Abschluss Musiksommer 2012: Orgelkonzert in der St. Bartholomäus-Kirche Wiehe mit Lukas Maschcke
Kirche  
Fr 09.11.2012 16:00 Uhr
St. Martinsfeier des Kirchspiel Wiehe
Marktplatz  
Sa 08.12.2012 18:00 Uhr
Andacht zum Weihnachtsmarkt
Kirche  
So 09.12.2012 18:00 Uhr
Adventskonzert mit dem Rastenberger Chor
Leitung: Andreas Lehmann, Orgel: Detlev Braasch
Kirche  
© Webdesign & Programmierung: Webagentur lilac-media Halle | Software für Kirchenkreis-Webportale
nach oben|Seite drucken