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Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

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Gemeinde Herrnschwende

Die Gemeinde Herrnschwende gehört zum Pfarrbereich Weißensee

Einwohner: 311
Gemeindeglieder: 80
Name der Kirche: St. Martin
Entstehungszeit der Kirche: 1749/50 Neubau der Kirche
1864 Neubau Glockenhaus
Bauzustand der Kirche: Gut erhaltene Innenausstattung.
Geschichtsdaten: Eine Kirche in Herrnschwende wird schon 1253 genannt. Graf Heinrich von Kirchberg verzichtete damals zugunsten des Stiftes Jechaburg auf das Patronatsrecht. Später erscheint die Kommende Griefstedt als Kirchenpatron. Die dem heiligen Martin geweihte Kirche war Filial von Nausiß und stürzte Mitte des 18. Jh. ein. 1749/50 wurde der Neubau beschlossen und ausgeführt. 1825 / 26 waren wieder umfangreichere Arbeiten an der Kirche nötig. Neben der Verankerung der Kirchmauer hatte man den Fußboden mit Backsteinen neu ausgelegt.
1933 erhält die Kirche neben einer neuen Orgel auch zwei neue Glocken die wiederum 1942 zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurden. 1947 konnte die große Glocke wieder nach Herrnschwende zurückgeholt werden.
Während umfassenden Restaurierungsarbeiten 1950 wurde das Innere der Kirche umgestaltet. Sie erhielt ein leichteres Satteldach, wobei man dafür eine Empore opfern musste. Die Orgel wurde auf die untere Empore umgesetzt. Weiterhin erhält die Kirche einen Turm mit Spitze sowie einen darin befindlichen Gemeinderaum.
1986 übernimmt Pfarrer Zaake die Gemeinden Herrnschwende, Nausis, Günstedt und Waltersdorf.
Im Jahre 2000 feierte die Gemeinde 250 Jahre Martinikirche.
Ansprechpartner für die Kirche: Fam. Teichmüller
Im Dorf 11
Tel. 036374/21994
Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
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