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Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

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Gemeinde Großmonra

Die Gemeinde Großmonra gehört zum Pfarrbereich Kölleda - Ostramondra

Einwohner: 500
Gemeindeglieder: 188
regelmäßige Veranstaltungen: Gottesdienste, Gemeindenachmittage, Christenlehre, Kirchenführungen (mit vorheriger Anmeldung)
Name der Kirche: St. Peter u. Paul
Entstehungszeit der Kirche: Die Kirche, so wie sie heute zu sehen ist, wurde in den Jahren 1688-90, auf der Stelle des vermutlich ältesten Kirchenbaues Thüringens errichtet. Sie ist das dorfbildprägende, bauliche Dominante Bauwerk des 704 erstmals urkundlich erwähnten Ortes.
Bauzustand der Kirche: Im Frühjahr 2011 soll mit den Instandsetzungsarbeiten am Turmmauerwerk begonnen werden. Wenn diese abgeschlossen sind plant die Gemeinde die Turmhaube zu sanieren.
Orgel: Die aus dem Jahr 1839 stammende Orgel ist leider nicht mehr bespielbar.
Geschichtsdaten: Im Jahre 704 - Ersterwähnung von Großmonra; nach einer urkundlich-chronikalischen Überlieferung zufolge schenkte am 1. Mai 704 der fränkische Herzog HETAN, dem Bischof WILLIBRORD außer Gütern in Arnstadt und Mühlberg auch von seinem am Fuß der Monraburg gelegenen Hof MONDRA (MONHORE) mit Zubehör zu freiem Eigen; mit diesen Schenkungen war eine wichtige Grundlage für die Jahrzehnte später folgende erfolgreiche Missionstätigkeit des BONIFATIUS geschaffen.
Bereits für eine erfolgreiche Missionstätigkeit WILLIBRORDs spricht der Bau eines Gotteshauses 'in der Hart', in der Ortslage des Dorfes Großmonra, dabei dürfte es sich um eines der ersten christlichen Kirchenbauwerke in Thüringen gehandelt haben;
Bis in das 13. Jahrhundert gehört Großmonra dem Kloster Echternach und später dem Mainzer Peterstift.
1540 kam die Pfarrei Großmonra zur Superintendentur Weißensee; demnach muss bereits ein Großteil der Einwohnerschaft der lutherischen Lehre gewonnen worden sein;
als erster protestantischer Geistlicher wird Johannes Schumann aus Körner genannt
1583 verkaufte das Peterstift zu Mainz seinen gesamten Besitz in Großmonra an die Stifter St Maria und St. Severi in Erfurt.
1688-1690 erfolgte der Neubau des auf uns überkommenen Kirchenbauwerkes an der Stelle eines romanischen Vorgängerbaues.
1870 Bau des westlichen Anbaues (Treppenhaus)
1897 das Kircheninnere wird einer Renovation unterzogen
1966 Umbau des Turmdaches, die kleine Laterne wurde dabei entfernt
1990 Beginn der Instandsetzungsarbeiten an der Kirche
2005/06 Einbau eines Gemeindezentrums im Westteil der Kirche
2010/11 Instandsetzung Turmmauerwerk
Ansprechpartner für die Kirche: Hiltrud Zeppin
Ines Junkel
Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
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