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Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

Diakonie - Rat und Hilfe

Hospizarbeit

Ambulante Hospizarbeit in Sangerhausen, Eisleben und Sömmerda
Der Wunsch vieler Menschen ist es, die letzte Lebensphase zu Hause in der gewohnten Umgebung zu verbringen. Ambulante Hospizarbeit leistet einen Beitrag dazu, dass schwerstkranke und sterbende Patienten, dem Gedanken der Hospizidee folgend, ganzheitlich in der häuslichen Umgebung versorgt werden können. Das Angebot der ambulanten Hospizdienste richtet sich an Menschen, die an einer Erkrankung leiden,

Als ambulante Hospize gelten alle Dienste, Gruppen und Initiativen, die psychosoziale Beratung und Begleitung für Schwerstkranke und Sterbende in deren häuslicher Umgebung erbringen. Sie ergänzen die Leistungen ambulanter Pflegedienste. Sie arbeiten mit ehrenamtlichen Kräften, die speziell geschult und während ihres Engagements durch Supervision Weiterbildung und Gruppentreffen begleitet werden.

Die Hospizidee ist überkonfessionell und begleitet in Achtung vor jedem Alter, jeder Religion, jeder Weltanschauung und Nationalität. 

Hospizinitiative Sangerhausen

Die Hospizinitivative Sangerhausen steht in der Trägerschaft der DSD Diakonische soziale Dienste gGmbH
(Kieselhäuser Straße 2, 06526 Sangerhausen). Ihre Entstehung beginnt mit der Idee zu ehrenamtlichen Begleitungen aus Bedürfnissen heraus und eigenen Erfahrungen mit dem Thema Sterben und Tod. Frau Andrea Jungnitsch begann diese Idee in die Tat umzusetzen. Mit zwei weiteren Interessenten wurde 2005 in Eisleben der Kurs zur Ausbildung zum Hospizbegleiter absolviert.
Durch Kontakte, Publikationen und Vorträge gelang es, weitere Interessenten und Mitarbeiter zu gewinnen, so dass sich unsere Gruppe seit 2005 mit ca. 6 Mitarbeiterinnen Hospizinitiative Sangerhausen nennt.

Z.Z. sind wir 12 ehrenamtliche arbeitende Mitarbeiter, davon 9 mit Ausbildung zum Hospizbegleiter unter der Trägerschaft der DSD Diakonische soziale Dienste gGmbH (Kooperationsvereinbarung)

Schwerpunkt des Konzepts der Hospizinitiative Sangerhausen ist:

Kontakt:
Hospizinitiative Sangerhausen, Kyselhäuser Straße 2, 06526 Sangerhausen
Ansprechpartner: Kirstin Keßler, Ursula Hornickel
Donnerstags, 15:30 - 17:30 Uhr
Tel.: 0151 / 228 165 08, E-mail: Hospizinitiative-sgh@web.de
www.hospizinitiative-sangerhausen.de

Hospizinitiative Eisleben

Die Hospizinitiative Eisleben und Umgebung besteht aus einem Team von Ehrenamtlichen. Sie entstand durch das Engagement von Mitarbeitenden des Heilig-Geist-Stiftes Eisleben, richtet sich aber in gleicher Weise an Menschen außerhalb des Heimes. Sie bietet für Betroffene Besuche, Beratung, Gespräche und Entlastung der Angehörigen an. Die Hilfe ist unabhängig von der Konfession.

Kontakt:

Heilig-Geist-Stift Eisleben, Hallesche Str. 38, 06295 Luth. Eisleben
Tel. 03475 / 929-0 www.kanzlerstiftung.de   info@kanzlerstiftung.de

Hospizinitiative Sömmerda

Sternenkinder
Sternenkinder - so werden sie von ihren Eltern liebevoll genannt - sind Kinder, die während der Schwangerschaft, der Geburt oder danach gestorben sind. Die Hospizinitiative Sömmerda begleitet die Eltern von Sternenkindern mit einer Trauergruppe und in Einzelbegleitung. In den Monaten Juni und Dezember finden am 2. Samstag im Monat Gedenkfeiern statt. Die Hospizinitiative begleitet, um Schritte zu wagen, die das Vertraute, die Vergangenheit, das Erlebte und Geliebte bewahren.

Trau - er - leben
Die Hospizinitiative nimmt sich Zeit, um zu trauern und zu hören. In Einzelgesprächen und in einer Trauergruppe, die sich ein mal im Monat trifft.
"Du hast ein Recht auf deine Trauer, auf deine Tränen, auf dein schweigen, auf deine Ratlosigkeit, auf deine Enttäuschung, auf deine Trauerzeit. Vielleicht macht dich nichts so menschlich wie die Trauer."

Kontakt:
Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst (AHPB) Sondershausen-Sömmerda
Koordinatorin:
Susanne List
Thälmannstr. 57, 99610 Sömmerda
Tel. 03632/543673, Fax 5436-27,
Rufbereitschaft: 0172/3587968
Sprechzeiten: Dienstags 15 - 18 Uhr und auf Anfrage
e-mail: pro-hospiz@gmx.de

Kennzeichen einer hospizlichen Begleitung

Eine hospizliche Begleitung Schwerkranker, Sterbender und ihrer Familien beginnt mit der Beziehungsaufnahme und dem Vertrauensaufbau.
Förderlich ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme, wenn die Betroffenen noch nicht in einer akuten Krisensituation behaftet sind. Unser Anliegen ist es, den Blick umfassend auf alle Ebenen des Betroffenseins zu richten (Körper, Geist und Seele) und dabei die Befindlichkeit sowohl des Betroffenen, als auch der Familie und der Helfer aufmerksam wahrzunehmen.
Dieser Auftrag schließt ein, dass Hospizbegleiter eine umfassende psychosoziale Kompetenz benötigen, um in Problemsituationen den Hilfebedarf zu erkennen, die Koordinatorin einzubeziehen, die wiederum gegebenenfalls Hausarzt, Palliativmediziner, Pflegedienst, SAPV-Beratungsdienst, soziale Beratung und seelsorgerliche Begleitung hinzuruft. Mit der Annahme des Auftrages, den sowohl Hospizdienst als auch Mitarbeitende bindet, wird eine verbindliche Zusage für eine Begleitung gegeben.
Jede Begleitung richtet sich an unterschiedlich geprägte Menschen in jeweils unterschiedlichen Situationen. Sie beinhaltet somit einen individuellen Verlauf mit einem offenen Zeitrahmen. Kennzeichen zusammenfassend genannt sind also:

Hospiz-Initiative Sangerhausen

Geh nicht vor mir her -
ich könnte dir nicht folgen.
denn ich suche meinen eigenen Weg.

Geh nicht hinter mir -
ich bin gewiss keine Leiter!

Bitte bleib an meiner Seite -
und sei nichts als ein Freund
und - mein Begleiter

Quelle: Hospiz-Initiative Sangerhausen

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