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Evangelischer Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

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Winter der Seele?

Winter für die Seele? Wir leben noch im Winter – und erwarten den Frühling. Vielleicht ist diese Jahreszeit ein gutes Bild dafür, wie es uns Menschen manchmal geht. Denn der Winter ist meist keine einfache Zeit. Es fehlen Licht und Wärme der Sonne. Viele erleben den Winter sinnbildlich in ihrem Leben.  Wenn der eisige Wind des Abschieds sich über alles Leben legt. Als ein Freund starb oder ein Familienmitglied. Als die Beziehung scheiterte und der Lebenstraum zerbrach – da wurde es Winter.
So wie der Winter zum Jahresverlauf dazu gehört, ist der Winter auch ein Teil unseres Lebens. Wir werden von Gott nicht vor diesen Winter-Phasen bewahrt, zu denen Verlust, Leid und Trauer gehören.  Leider gibt es auch für den christlichen Glauben kein Flugzeug, dass uns immer, wenn es sinnbildlich Winter wird, ins Warme fliegt. Aber der christliche Glaube hat etwas anderes: Gottes Versprechen, uns nicht allein zu lassen: Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir! So sagt es der Psalmbeter im 23. Psalm. Das ist der Strohhalm, an den wir uns im Winter klammern können. Gott verspricht, bei mir zu sein. 
Die spannende Frage für unsere Winterzeiten ist, wie wir mit der Kälte und dem Zerbruch umgehen. Viele wenden sich in ihrer dunklen Zeit von Gott ab. Dabei hat Gott kein Problem damit, wenn wir uns bei ihm beschweren. Unser Leid Gott klagen – so wie es manche Psalmen in der Bibel vormachen – tut unserem Glauben gut. 
Und ich mache im Winter die Beobachtung, dass man bei Kälte eher dazu neigt, das Warme zu suchen. Dass es wichtig ist, mit anderen zusammen zu sein. Wir brauchen in der Zeit des Winters die Gemein-schaft. Mit der Familie, mit Freunden – und mit anderen in unseren Kirchengemeinden. Denn gemeinsam hört man leichter die große Zusage Gottes: „Ich bin bei dir“. Und gemeinsam kann man besser auf den Frühling warten. Vielleicht gab Gott uns die Jahreszeiten der Natur, damit wir nicht vergessen,  dass der Frühling immer kommen wird. Egal wie kalt und lang der Winter ist. Wir leben mit der Hoffnung, dass etwas Neues beginnen kann. 
Geduldiges Warten auf das Licht und fröhliche Hoffnung,

Ihr Pfr. Folker Blischke

 

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