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Die kleine Kanzel: Entscheiden

Die kleine Kanzel: Entscheiden Immer wieder müssen wir uns entscheiden: Gehen wir im Penny, im Aldi oder im Edeka einkaufen? Sollen wir Pizza essen oder lieber grillen? Ein gemütlicher Nachmittag im eigenen Garten oder eine Wanderung zur Queste? Graue oder blaue Socken? Unser Alltag ist angefüllt von Entscheidungen. Manche Entscheidungen fällen wir bewusst, manche eher aus Gewohnheit – weil wir es schon immer so machen. Bei schwierigen Entscheidungen wie für einen Umzug, einen Autokauf oder eine Heirat wägen wir dagegen lange ab und denken nach. Oft ist es schwer, die Gesamtheit zu überblicken und richtig zu wählen. Denn mit jeder Wahl ist auch eine Absage an andere Möglichkeiten und Wege verbunden. Weil in heutiger Zeit so viele Optionen zu bestehen scheinen, fällt es vielen schwer, sich festzulegen. Und so hört man oft als Antworten auf konkrete Fragen: „Mal sehen.“ „Vielleicht.“ „Abwarten.“ Entscheiden ist für viele Menschen nicht einfach.  

Im großen Gebet der Christenheit, dem „Vaterunser“, sagen wir in einem der vorderen Sätze: „Dein Wille geschehe“. Für mich ist diese Aussage wie eine Überschrift für alle meine Entscheidungen. Ich bekenne mit jedem Vaterunser, dass mein ganzes Leben unter Gottes Leitung stehen soll. Die Worte „Dein Wille geschehe“ werden so zu einem Rahmen für alle eigenen Entscheidungen. Es tut gut, an einen Gott zu glauben, der mich und mein Leben letztlich in der Hand hat. Mit einem Gott zu rechnen, der sich dafür entschieden hat, auf mich zu schauen.  

Natürlich gehören zu diesem Glauben auch weiterhin die Entscheidungen in den großen oder in den kleinen Dingen, die ich ganz konkret und selbstständig treffen muss. Die Bibel ist kein Orakelbuch, dass uns die eigenen Entscheidungen abnimmt. Wer sich aber für den Rahmen „Dein Wille geschehe“ entscheidet, der weiß bei all seinen eigenen Entscheidungen, die manchmal gut und manchmal auch falsch sind: Ich kann nicht mehr aus dem Bild eines Lebens herausfallen, das ein gutes und erfülltes Leben ist. 

Mut für alle Entscheidungen und den beständigen Blick auf den Rahmen von Gottes Entscheidung für uns Menschen wünsche ich Ihnen, Ihr Folker Blischke

 

 

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