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Evangelischer Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

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Arbeit mit Kindern und Familien

Rückblick: Pilgern im Kindern im Sommer 2020 (Marit Krafcick)

Fünf Tage im Juli durch das Gonna-Leine –Tal Pilgern: Von Janine Eichler

Einmal 700 Schafen Auge in Auge gegenüber stehen – das konnten selbst wir nicht planen, als wir uns zur Pilgertour mit Kindern- und Jugendlichen durch die Gipskarstlandschaft des Gonna-Leine-Tals aufmachten. Das und noch andere wahrhaft beeindruckende Momente haben wir in der ersten Ferienwoche erlebt.

Die Pilgerwoche war eine spontan entstandene Idee, als klar war, dass traditionelle Veranstaltungen wie die Religiöse-Kinder-Woche (RKW) wegen der Corona-Pandemie würden ausfallen müssen. Wir wollten in der ersten Ferienwoche ein Projekt anbieten, um für die Kinder und Jugendlichen vom Schulstress abzuschalten und sich auf die neue Zeit einzulassen – ganz den Hygienevorschriften entsprechend, natürlich. Kurzerhand planten wir Gemeindepädagogen Janine Eichler, Marit Krafcick und Birgit Reinicke mit Pfarrer Rainer Pohlmann und zahlreichen Ehrenamtlichen eine Tour durch das Gonna-Leine-Tal, bei ihren Kirchen und Sehenswürdigkeiten. Kantor Manuel Behre, der uns eigentlich musikalisch auf Trab bringen wollte, fiel leider kurzfristig aus.

„Pilgern ist nicht nur wie Wandern, denn wir gehen zu heiligen Orten“ sagten uns die Kinder und Jugendlichen gleich zu Beginn. Und sie hatten Recht. Die Pilgerwoche vom 20.-24. Juli führte uns über verschiedene Dörfer und in ihre Kirchen. Gestartet sind wir jeweils an oder in einer Kirche morgens um 10 Uhr mit einer kleinen Andacht. Die Abschlussrunde 16 Uhr war ebenfalls meist in einer Kirche. Über die Woche begleitete uns ein Vers aus dem Psalm 23. Der mit den Worten beginnt „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Und so war es auch.

Der erste Tag führte unsere Gruppe, die mal 12, mal 22 Teilnehmer zählte, von Lengefeld durch den Wald nach Morungen nicht nur zur Kirche, sondern auch zur Burg. Beeindruckend war der Ausblick, etwas anstrengend der Weg. Kennenlernspiele und Wappen-Bauen mit Naturmaterial halfen uns, als Gruppe zusammenzufinden und vom vergangenen Schul- und Alltagsstress abzuschalten.

Waghalsige Kletterpartien erwarteten uns am Dienstag. In Großleinungen – unserem Startpunkt – konnten wir zur Morgenandacht noch der Orgel lauschen. Der Weg führte uns dann auf verschlungenen Waldpfaden zur Ankenschwinde und einem Picknick im Wald. Richtung Hainrode war an den Feldrändern das Zirpen der Grillen und wild und bunt blühende Kletten und Wildkräuter unsere häufigen Begleiter. Neben dem Ausklang in der Kirche in Hainrode sorgte ein kleiner Einblick in die Schmiede und das Uhrenmuseum für Abwechslung.

Der Mittwoch bescherte uns eine große Überraschung. Nach den ersten gekreuzten Wiesen und Feldern zwischen Obersdorf und Pölsfeld hörten wir das Blöken zahlreicher Schafe. Ganze 700 Schafe gehörten zur Herde, die wir hier unerwartet oberhalb vom Pölsfeld trafen. Freundlich beantwortete uns der Schäfer allerlei Fragen, die unsere Pilgertruppe zum Beruf des Hirten und seiner Schafherde und den zwei Hütehunden hatte. An der offenen Kirche im Ort legten wir eine Rast ein, bis uns im Cafés Siebenhühner die lang ersehnte Abkühlung in Form von tollen selbstgemachten Eissorten erwartete. Schließlich klang der Tag auf dem Sportplatz in Pölsfeld mit verschiedenen Spielen aus. 

Die Glocken der Morunger Kirche konnten wir am Donnerstag selbst anschlagen, denn sie waren unten im Kirchenschiff aufgebaut. Wir trafen auf unserer Wanderung über Felder auch auf Pferde, goldige Weizenhalme und machten Picknick an einem Teich. Im Klettern konnten wir uns auch noch einmal üben, da wir auch im Wald die berühmten Schluchten – genannt „Pferdeställe“ – entdeckten, in denen einst Bauern ihre Pferde im Krieg versteckt haben sollen.

Den Freitag starteten wir mit der Begegnung einer Kuhherde oberhalb von Obersdorf. Da wir uns ruhig verhielten, konnten wir mit Blick auf die neugierigen Vierbeiner unser Frühstücksbrot genießen, bevor wir in den Wald eintauchten. Springkraut hatte es uns besonders angetan und verkürzte den Weg zum Waldbald in Grillenberg. Da das Wetter mitspielte, konnten wir unsere Pilgerreise in sonniger Runde im Waldbad beenden und allen Teilnehmern einen behüteten Sommer wünschen.

Da das Pilgern so großen Zuspruch bekommen hat, überlegen wir, es auch nächstes Jahr wieder anzubieten.

 

Erfahrungsbericht: Werkstatt für Ehrenamtliche

„Gemeinsam durch das Kirchenjahr“ am 25.02.2020  mit dem Schwerpunkt die Passionszeit und Ostern in der Kirchengemeinde mit Kindern gestalten.

Rückblick Werkstatt für Ehrenamtliche Das „Friedenskreuz“ ist ein Arbeitsmittel vom Verlag Junge Gemeinde, mit dem man gut die Kinderkirche gestalten kann. Dieses Material wurde in dieser Werkstatt vorgestellt und für alle Teilnehmerinnen bestellt.  Im Folgenden die schriftliche  Rückmeldung einer Teilnehmerin.

„Erst einmal vielen Dank für Ihre Bemühungen, und Danke für diesen schönen Abend den Sie so gut vorbereitet hatten.  Die Erfahrungen und Ideen die auch die Teilnehmerinnen mit einbrachten ,waren  für mich eine tolle Erfahrung ,wie man mit Kinder arbeiten kann, ihnen etwas für das Leben mitgeben kann (der Glaube an Gott, Umgang miteinander, zusammen basteln u.v.m. ) Ich habe so viele Ideen mit nach Hause nehmen können . Einige Arbeitsmaterialien habe ich mir online bestellt, mitunter das Kindergesangbuch was am Abend auslag. Das Friedenskreuz und das Buch habe ich heute erhalten, dafür tausend Dank . Freue mich schon darauf es mit den Kindern zusammen bauen zu können und aus dem Buch Geschichten vorzulesen. In der Hoffnung das wir uns bald zu einem neuen Treffen wieder sehen können , übersende ich Ihnen  ganz herzliche Grüße  und seien Sie behütet Ihre…

Kinder:

Die Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis wird von den jeweiligen Gemeinden und den zuständigen Gemeindepädagoginnen und Gemeindenpädagogen verantwortet. Als Referentin für Kinder- und Familienarbeit im Kirchenkreis ist Marit Krafcick erste Ansprechpartnerin für alle Fragen.   

Die evangelische Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis will eine offene Gemeinschaft sein, in der Kinder unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Interessen ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Auf dem Hintergrund der biblischen Botschaft soll in unserer Arbeit Zeit und Raum sein für vieles von dem, was Kinder sich wünschen und was sie brauchen:

Die Arbeit mit Kindern will Lust wecken auf das Leben mit Gott und die christliche Gemeinschaft erlebbar machen.

Familien

Das Leben in einer Familie bildet einen der Grundpfeiler unseres Lebens. Die Verbundenheit von Eltern und Kindern, die Liebe zwischen Partnern füllt das Leben aus und schafft Sinn. Die Familienarbeit im Kirchenkreis hat zwei Teilbereiche:

  1. Ermutigung und Unterstützung in der Ehe: Weil sich die Zahl der Eheschließungen und die Zahl der Scheidungen immer mehr annährt, will der Kirchenkreis Paare unterstützen, Liebe und Treue zu leben - sei es am Anfang des gemeinsamen Weges oder schon nach vielen gemeinsamen Jahren. In unregelmäßigen Abständen werden dazu Seminare und Veranstaltungen angeboten, die für Mann und Frau bestimmt sind.
  2. Familiengemeinschaft und Unterstützung bei der Erziehungsarbeit: Zunehmend mehr Mütter und Väter sind in der Erziehung ihrer Kinder unsicher und fühlen sich überfordert, Geborgenheit zu schenken, Werte weiterzugeben und liebevoll Grenzen zu setzen. In Zusammenarbeit mit den einzelnen Gemeinden will der Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda eine Plattform bieten, auf der sich Mütter und Väter über die Erziehung austauschen, von außen neue Impulse erhalten und bei Freizeiten und Veranstaltungen gemeinsam Familie leben. Erziehung als Liebe, Unterweisung und Konsequenz lebt davon, sich auf Gott als einen die Kinder und die Eltern Liebenden zu verlassen.

Termine für Mitarbeitende in der Kinder- und Familienarbeit

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03.12.20 13:30 Uhr
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06.12.20 10:15 Uhr
Gottesdienst zum 2. Advent
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06.12.20 14:00 Uhr
Adventsandacht und -konzert mit 'Am besten gestern'
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