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Evangelischer Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda

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Eisleben, St. Andreas

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Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:

Gemeindeblatt:

pdf-Icon des Dokumentes Kirchliche Nachrichten Eisleben & Seengebiet Juni-Juli 2021 (*.pdf-Datei, 1 MB)
(eingestellt am 25.05.2021)

Weitere Informationen:

Homepage:
http://www.kirche-in-eisleben.de
Einwohner:
22000
Gemeindeglieder:
800
Sprechzeiten Pfarrer/in:
Pfrn. Iris Hellmich nach Vereinbarung
Büro:
Andreaskirchplatz 11, 06295 Lutherstadt Eisleben
Tel. 03475/602229
Mail: ev_pfarramt@kirche-in-eisleben.de
Öffnungszeiten Gemeindebüro:
Montag, Donnerstag, Freitag: 10:00-12:00 Uhr
Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr
Regelmäßige Veranstaltungen:
Gottesdienste
sonntags 10.00 Uhr abwechselnd in der St. Andreas-Kirche und der St. Petri-Pauli-Kirche/Zentrum Taufe
Kinder-Kirchen-Nachmittage
Konfirmandenunterricht
Junge Gemeinde
Frauenbildungskreis
Frauenfrühstück
Frauenrunde
Männerkreis
Kantorei
ökumenische Gottesdienste
vierzehntägig freitags 10.00 Uhr
im Alten-und Pflegeheim Heilig-Geist-Stift
am letzten Freitag im Monat
15.15 Uhr Lutherhof Seniorenpflegeheim Oberhütte
16.00 Uhr AlexA Seniorenresidenz
16.45 Uhr Seniorenheim Antje Aschenbach

Kirche:

Name der Kirche:
St. Andreas
Standort der Kirche:
Andreaskirchplatz, 06295 Lutherstadt-Eisleben
Bauzustand der Kirche:
Informationen zur Baumaßnahme St. Andreas
Denkmalgerechte Instandsetzung und Restaurierung EFRE Förderprogramm 2018-2021 und der Generalinstandsetzung der Rühlmann-Orgel
Für die Kirche St. Andreas in Lutherstadt Eisleben stehen jetzt Fördermittel in Höhe von 4,325 Millionen Euro zur Verfügung.
Aus dem Programm zur „Förderung von Investitionen zur Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes im Land Sachsen-Anhalt (Sachsen-Anhalt KULTURERBE)“ wurde dieses Geld aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionle Entwicklung (EFRE) für die Kirche bewilligt.
Die geplante feierliche Übergabe des Fördermittelbescheides durch Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur in Sachsen-Anhalt, kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant am 6. April 2020 stattfinden, sie wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Mit den bewilligten Mitteln sind 80 % der geplanten Ausgaben finanziert,
weitere 20% setzen sich aus Mitteln der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda, der Kirchengemeinde St. Andreas-Nicolai-Petri und durch die Förderung u.a. der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Ostdeutsche Sparkassenstiftung zusammen.
Ziel der umfangreichen Baumaßnahmen ist die Umsetzung eines neu erarbeiteten Nutzungskonzeptes für das Kirchengebäude. Dabei soll eine offene und lebendige Kirche als Kulturstätte und bürgerliches Zentrum der Stadt und der Region entstehen. Ein besonderer Schwerpunkt dabei wird nicht nur die barrierefreie Zugänglichkeit, sondern das Erleben des Kirchenraumes mit allen Sinnen sein.
Geplant ist, die Baumaßnahmen bis 31. Dezember 2021 umzusetzen.
Planung und Bauüberwachung obliegen cuboidoo architekten BDA aus Halle (Saale) und deren Partnern. Sämtliche restauratorische Leistungen werden durch das Restaurierungsatelier Peter Schöne aus Halle (Saale) geplant und fachtechnisch überwacht. Alle Maßnahmen werden geplant, betreut und begleitet in ständiger Abstimmung mit der evangelischen Kirchengemeinde St. Andreas-Nicolai-Petri und den zuständigen Denkmalfach-, Denkmalschutz- und Baugenehmigungsbehörden, die mit hoher fachlich Kompetenz das gesamte EFRE-Projekt unterstützen.
Im Zuge der im Oktober 2018 begonnenen Planungen wurden verschiedene Grundlagenermittlungen realisiert, die für einen fundierten und erfolgreichen Planungsprozess unerlässlich sind. Dazu zählen u.a. ein verformungsgerechtes Gebäudeaufmaß, die Bauwerksdiagnostik mit Baustoffuntersuchungen, Baugrund- und Senkungsanalysen, bauphysikalische Untersuchungen und eine statisch-konstruktive Bauzustandseinschätzung. Bei der Realisierung der Maßnahme sind die Vorgaben, Erkenntnisse und Ergebnisse aus Bestandserfassungen, Objektplanung, Tragwerksplanung, Restaurierungsplanung, Bauforschung, Bauwerksdiagnostik und Bauphysik maßgebend.
Eine große Herausforderung innerhalb des EFRE-Projektes wird die statisch-konstruktive Sicherung der äußeren und inneren Mauerwerkstragstrukturen sein, die aufgrund der topographischen Lage des Kirchengebäudes seit jeher starken Senkungen, Lastwechseln und Verformungen ausgesetzt sind. Als Erkenntnisgewinn der abgeschlossenen und laufenden Planungen muss der Zustand der Mauerwerksstrukturen von Kirchenschiffsüdwand, südlichem Nebenchor und einem Teilbereich der Nordwand als wesentlich schlechter, als ursprünglich angenommen, eingeschätzt werden. Die entsprechend mindestens notwendigen Maßnahmen zur Sicherung und Sanierung der genannten Bauteile sind im Projekt berücksichtigt.
Im Rahmen der Förderung erfolgt eine Anpassung an zeitgemäße Ansprüche und Nutzungsanforderungen durch den Umbau bzw. die Umgestaltung des Kirchenraumes unter dem Gesichtspunkt der baudenkmalpflegerischen Instandsetzung und Restaurierung. Dabei ist die statisch-konstruktive, restauratorisch-konservatorische und denkmalpflegerisch notwendige Durcharbeitung wesentlicher Gebäudeteile notwendig, die entweder aufgrund ihres Schädigungsgrades von Verlust bedroht sind oder durch Modernisierung zeitgemäßen Nutzungsanforderungen im Sinne der Projektziele angepasst werden müssen.
Darin eingeschlossen sind die Bearbeitung von Wand-, Decken- und Gewölbeflächen des Kirchenschiffs und angrenzender Räume. Putzflächen werden instandgesetzt, Anstriche erneuert, farbige Gestaltungen überarbeitet und restauriert.
Vor den umfangreichen baulichen Instandsetzungen werden Maßnahmen ergriffen, wertvolle Ausstattungsstücke der Kirche, wie den gotischen Schnitzaltar, die jüngst restaurierte Luther-Kanzel, Skulpturen, Epitaphien sowie baufeste Ausstattungsteile vor Baustaub und Beschädigungen während der Bauausführungen durch Auslagerung oder Einhausungen zu schützen.
Weiterhin sind konservierende restauratorische Bearbeitungen zum Erhalt und der Sicherung des historischen Ausstattungsbestandes geplant, die im Zusammenhang mit der Neuordnung und verbesserten Nutzungsmöglichkeit des Innenraumes stehen.
Die Entwicklung eines Tastmodells, die Replik einer mittelalterlichen Skulptur, wird Teil der angestrebten Barrierefreiheit werden.
In Nebenräumen wird die Möglichkeit geschaffen, die Besonderheiten und den Archivbestand der zusammengeführten Gemeinden St. Andreas, St. Nikolai und St. Petri-Pauli zu präsentieren und mehr noch in das Bewusstsein der Stadt, des Umlandes und seiner Besucher zu rücken.
Für eine Gewährleistung heute gültiger, zeitgemäßer Nutzungsanforderungen an einen Kirchenraum u.a. als Konzertraum werden die technische Gebäudeausrüstung wie Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro und eine für den Kirchenraum konzipierte Lichtplanung in enger Abstimmung mit dem Architekten und den anderen beteiligten Fachplanern realisiert. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf den ressourcenschonenden Umgang mit Energie gelegt.
Geschichtsdaten:
Die St. Andreas-Kirche stellt den baulichen Mittelpunkt der historisch gewachsenen Altstadt Eislebens dar. Ihre Türme und Dächer prägen den Blick über den Marktplatz.
In ihrem Ursprung romanisch wurde die Kirche nach dem Stadtbrand 1498 als spätgotische, mehrschiffige Hallenkirche wiederaufgebaut. Das Kircheninnere ist geprägt von weiten Bögen, hohen Seitenschiffen und dem Kreuzgewölbe im Hauptschiff. Der 64m hohe Seitenturm wurde 1723 fertiggestellt und trägt die Kirchturmuhr und drei Glocken. Die beiden Hausmanns-Türme stehen auf der Westseite.
Von der Kanzel der St. Andreas-Kirche hielt Martin Luther seine letzten vier Predigten. Sein Leichnam wurde am 19. Februar 1546 im Chor aufgebahrt und von dort nach Wittenberg überführt.
Der große Flügelaltar stellt im Mittelteil die Segnung der Maria als Himmelskönigin dar, rechts und links davon sind die Heiligen Katharina, Barbara und Stephanus und Andreas, Nicolaus und Laurentius zu sehen. In den Seitenchören befinden sich Grabmäler der Mansfelder Grafen. Die Orgel wurde vom Orgelbaumeister Rühlmann 1877 erbaut.

Über 25.000 Menschen besuchen jedes Jahr diese Kirche, von Mai bis Oktober ist sie verlässlich geöffnet.
Die St. Andreas-Kirche ist die Stadtkirche der Lutherstadt, in der sich die Gemeindearbeit konzentriert, hier werden die regelmäßigen und Festgottesdienste gefeiert, sie ist ein beliebter Ort für Hochzeiten. Durch regelmäßige Orgel-, Chor- und Sinfoniekonzerte ist die Kirche der kulturelle Mittelpunkt der Stadt, auch die verschiedenen Schulen Eislebens nutzen den Raum für ihre Veranstaltungen.
Die Kirche ist nicht nur Zentrum der Kirchengemeinde St. Andreas-Nicolai-Petri, sie steht auch in besonderer Öffentlichkeit der Stadt und als authentischer Lutherort im Blickpunkt des Landes Sachsen- Anhalt.
Weitere Informationen:
Die St. Andreas-Kirche ist die Hauptgemeindekirche der ANP-Gemeinde, die Teil des KGV Lutherstadt Eisleben ist.

Mitarbeitende:

Pfarrer:
Heiner Urmoneit
Pfarrerin:
Iris Hellmich
Kantor:
KMD Thomas Ennenbach
Diese Seite verlinken: www.kirchenkreis-eisleben-soemmerda.de/st-andreas-eisleben

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13.06.21 10:15 Uhr
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